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Am 31. August lädt das Obscura Filmfest zu einer ein-abendlichen Sonderveranstaltung im Il Kino ein, bevor es im Herbst (2. bis 4. November 2018) zu einer neuen ausgedehnten Ausgabe des Festivals kommt. Auf diese Weise verkürzt sich die Wartezeit für alle, die das Neueste was die Welt der Splatter- und Horrorfilme zu bieten hat, kennenlernen wollen. Wir haben dem Macher des Festivals David Ghane ein paar Fragen gestellt.

1. Was treibt dich an, das Obscura Filmfest in Berlin und Hannover zu organisieren?

Die bestehenden sogenannten Genre-Filmfestivals in Deutschland waren mir mit der Zeit entweder zu Arthouse lastig oder zu klein geworden. Ich habe gesehen wie Kollegen in München ihr eigenes Mini-Asia-Filmfest organisierten, also habe ich probiert, ob ich selber wieder mehr unterhaltsame Genrefilme nach Deutschland bringen kann und es klappt bisher sehr gut.

2. Machst du das Festival alleine oder hast du Hilfe?

Ich habe ein paar Helfer für Poster, Flyer, Trailer und Presse, aber den Kern, die Hauptarbeit, mache ich alleine. Dort hätte ich auch gerne mehr Unterstützung. Falls jemand mithelfen möchte, soll er/sie sich bei mir melden.

3. Welche sind die größten Herausforderungen?

Genügend Leute, Zuschauer zu erreichen, die richtige Werbung finden. Das erste Mal war es noch ein Selbstläufer, mit der Zeit wurde es aber schwieriger.

4. Wie findest du deine Filme?

Es gibt zahlreiche Filmseiten mit Reviews und Trailer im Netz, dazu kommen die Festivalprogramme der ausländischen Filmfeste. Ich bin auch bei mehreren Filmeinreichungsseiten angemeldet, arbeite mit Verleihern zusammen und habe dieses Jahr zum ersten Mal den EFM (Anm. d. Redaktion: Marktplatz Berlinale) besucht.

5. Wieso diese Sonderveranstaltung?

Ich wurde von meinen argentinischen Freunden kontaktiert. Sie fahren nach ihrer Frightfest London-Premiere noch für ein paar Tage nach Berlin, um Urlaub zu machen und haben mich gefragt, ob ich ihren Film nicht in der Zeit zeigen kann. Das nimmt man gerne.

6. Wie hast du die Filme dafür ausgewählt?

Neben dem argentinischem Giallo gibt es noch ein kanadischen Horrorfilm, der kurz vor dem großen Filmfest im November erscheint und daher dort nicht mehr in Frage kommt, aber zu gut ist, um ihn nicht zu zeigen.

7. Das Festival fand bisher an verschiedenen Orten in Berlin statt. Wie kam es zu diesen Wechseln?

Am Anfang war ich in der DaWanda Snuggery (Anm. d. Redaktion: Charlottenburg) was prima war, denn es stand leer und man konnte Blu-Rays zeigen. Als es dann wieder zum alten Klick-Kino wurde und einen regelmäßigen Spielbetrieb bekam, habe ich das zum Anlass genommen, um in ein richtiges Kino mit der Möglichkeit von DCP zu zeigen umzuziehen. Diesmal probiere ich es in einem 3 Säle-Kino mit etwas mehr Sitzplätzen.

8. Wie setzt sich das Publikum zusammen?

Es gibt eine kleine Gruppe von Stammgästen, die auch zu den anderen Festivals gehen, als auch ganz normale Film- und Genre-Interessierte.

9. Kannst du eine Vorschau auf das Festival im November geben?

Diesmal läuft noch weniger Trash, dafür mehr hochwertigere und größere Filme. Eröffnet wird das Filmfest mit dem Vampirfilm „Corbin Nash“ mit Malcom McDowell und Rutger Hauer. Ein weiteres Highlight ist der russische Mega Actioner „Censor“. Fantasy gibt es mit „Forward“ und „Lady of the Damned Forest“. Zum ersten Mal gibt es auch ein Wikinger-Schlachtenepos mit „Redbad” aus den Niederlanden vom Regisseur Roel Reiné von „Death Race 2&3“. Auch dieses mal gibt es wieder Kurzfilme in zwei Slots und spät nachts wird es dann blutig und deftig.

10. Was wünscht du dir mit dem Festival zu erreichen?

Ich möchte den Zuschauern wieder den Spaß am Filme gucken zurück geben, den ursprünglichen Sinn wieder in den Vordergrund rücken und mich gerne auf dem Festivalmarkt etablieren.

www.obscurafilmfest.de

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